Im September des
Jahres 1950 wurden mit zunächst fünfzig Arbeitskräften schon -100-
Fahrzeuge gebaut.
Die Hauptarbeit
erstreckte sich auf die Fertigung von Karosserieteilen und dem
Zusammenbau des Fahrzeuges.
Der Motor kam von
den Ilo-Werken aus Pinneberg. Kleinbetriebe des Sauerlandes
fertigten Fahrzeugteile,
die aus technischen
Gründen im Werk nicht selbst hergestellt werden konnten.
Aus dem In- und
Ausland wurden immer mehr Fahrzeuge angefordert. Bei Kleinschnittger waren mittlerweile 120 Mitarbeiter beschäftigt.
Im Jahr 1953 wurden die
meisten Kleinschnittger gebaut. Es war das finanziell erfolgreichste Jahr für
die Kleinschnittgerwerke.
Dann aber machte
sich schon die Konkurenz bemerkbar. Andere Autofirmen bauten nun
auch Kleinwagen zum Teil schon am Fließband,
die von der Technik
und vom Komfort her dem Kleinschnittger überlegen waren. Entsprechend
wurde hierdurch die Nachfrage
nach dem Wagen aus
dem Sauerland immer weniger.
Im Jahr 1955
wurden kaum noch Kleinschnittger-Kleinstwagen hergestellt. Man beschäftigte sich jetzt
mit dem Bau von Prototypen, 250er Modelle,
die den
Konkurenzfahrzeugen gleich sein sollten. Dieses scheiterte aber
letztendlich an der Finanzierung.
Im August 1957 wurde die Produktion eingestellt. Der Konkurs war nicht mehr zu vermeiden.
Insgesamt wurden -1998-
Kleinschnittger Fahrzeuge in Arnsberg auf der Hammerweide hergestellt.


Zunächst begann die
Produktion in Baracken der ehemaligen Wehrmachtskaserne. Erst päter dann der Baubeginn des Kl-Werkes.
